Verhalten in der Stillzeit

Unsere 8 Tipps zur Lebensweise können Ihnen helfen, einige typische Herausforderungen der ersten Zeit als Eltern zu bewältigen und eine Routine zu entwickeln.

Ein Neugeborenes kann das ganze Leben umkrempeln – im besten Sinne!

Es ist völlig normal, wenn Sie sich in den ersten Wochen manchmal überfordert und erschöpft fühlen. Mit der Zeit stellt sich dann eine bestimmte Routine mit Ihrem Baby ein, und alles wird leichter.

Die folgenden 8 Tipps zur Lebensweise können Ihnen helfen, die typischen Herausforderungen dieser Zeit zu bewältigen, damit Sie die kostbaren ersten Monate mit Ihrem Neugeborenen geniessen können.

1. Ernähren Sie sich ausgewogen

Eine gesunde Ernährung stärkt Sie für die vielen Anforderungen als Mutter und fördert die Bildung wertvoller Muttermilch für Ihr Kind. Mehr Informationen unter Stillzeit – Ernährung

Machen Sie so oft wie möglich ein Nickerchen – am besten dann, wenn Ihr Baby schläft.
2. Nehmen Sie täglich ein Multivitamin-Präparat ein

In der Stillzeit steigt die empfohlene Tagesdosis an Mikronährstoffen zur Erfüllung der Bedürfnisse von Mutter und Kind an. Allein über die Nahrung kann es schwierig sein, diesen erhöhten Mikronährstoffbedarf für zwei zu decken. Zur Ergänzung eignet sich ein Multivitaminpräparat für stillende Frauen, wie zum Beispiel, elevit® Pronatal.

Neben Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen spielen bestimmte Omega-3-Fettsäuren bei der Entwicklung des Babys eine entscheidende Rolle. Besonders wichtig ist die ausreichende Versorgung mit DHA (Docosahexaensäure) für die gesunde Entwicklung und Funktion von Augen und Gehirn. Das Nahrungsergänzungsmittel elevit® Omega 3 wurde speziell entwickelt, um die Einnahme der empfohlenen Menge von 200 mg DHA auf einfache und angenehme Weise zu ermöglichen.

3. Ruhen Sie sich aus!

Dass es anstrengend sein würde, hatten Sie sich sicher schon gedacht – aber wie anstrengend es mit einem Neugeborenen wirklich sein kann, dafür gibt es keine Vorbereitung. Hier einige Tipps, wie Sie Kräfte sparen können.

  • Wenn das Baby schläft, legen Sie sich möglichst auch kurz hin.
  • Beschränken Sie die Hausarbeit auf das Wesentliche.
  • Versuchen Sie es mit Entspannung und nutzen Sie die in der Schwangerschaft gelernten Techniken.
  • Essen Sie gesund, aber einfach, das reduziert den Aufwand beim Kochen.
  • Binden Sie den Vater in die Versorgung des Babys mit ein. Das verschafft Ihnen Zeit für sich und stärkt die Vater-Kind-Bindung.
  • Bitten Sie andere um Hilfe. Freunde und Verwandte helfen sicher gerne im Alltag oder hören einfach nur zu.
4. Geben Sie dem Baby Blues keine Chance

Hormonumstellung und Schlafmangel können 3 bis 4 Tage nach der Geburt dazu führen, dass Sie sich niedergeschlagen und gereizt fühlen. Um Ihre Stimmung aufzuhellen, bitten Sie eine Person Ihres Vertrauens, sich ein paar Stunden um das Baby zu kümmern, während Sie etwas für sich tun oder Schlaf nachholen. Oft hilft es auch, einfach mit jemandem über diese Gefühle zu sprechen.

Falls Niedergeschlagenheit und Überforderung mehr als 2 Wochen nach der Geburt andauern, sprechen Sie mit einer Fachperson.

5. Bewegen Sie sich!

Leichte Bewegung hebt die Stimmung, liefert Energie, stärkt das Immunsystem und hilft, rascher wieder in Form zu kommen. Die meisten Ärzte empfehlen, möglichst täglich mindestens 30 Minuten ein Training mittlerer Intensität wie Spazierengehen, Schwimmen, leichtes Joggen oder Walken zu absolvieren. In den ersten Monaten empfiehlt sich leichte, aber regelmässige Bewegung, die Sie dann langsam steigern.

Unterstützend bei der Rückbildung nach der Geburt wirken Übungen für Bauch und Beckenboden. Infos dazu finden Sie im Internet oder bei einer Fachperson.

Bewegung in der Stillzeit motiviert, liefert Energie und stärkt das Immunssystem.

6. Gehen Sie nach draussen

Machen Sie möglichst regelmässig Spaziergänge mit dem Baby im Tragetuch oder Kinderwagen, um sich nicht zu sehr ans Haus gefesselt zu fühlen. Auch für das Kind bietet die Aussenwelt wichtige Stimuli. Wenn Ihnen nach Gesellschaft zumute ist, halten Sie in Ihrer Nachbarschaft Ausschau nach einer Gruppe für Mütter mit Neugeborenen zum Spazierengehen und Reden.

Eine gesunde Ernährung stärkt Sie für die vielen Anforderungen als Mutter und fördert die Bildung wertvoller Muttermilch für Ihr Kind.
7. Meiden Sie Alkohol

Am sichersten ist es, während der gesamten Stillzeit keinen Alkohol zu trinken. Alkohol wird über die Muttermilch an das Kind weitergegeben.

8. Einnahme von Medikamenten prüfen

Wenn Sie stillen, fragen Sie vor der Einnahme von Medikamenten Ihren Arzt oder Apotheker, um die individuell beste Lösung zu finden.

Checkliste für die ersten Monate

Auf unserer praktischen Checkliste ist das Wichtigste für die erste Zeit mit dem Baby zusammengefasst. Hier finden Sie unsere praktische Checkliste für die Stillzeit zum Lesen und Ausdrucken, damit Sie an alles denken.

Meine Lebensphase ...